Home icon Start
12. Mai - PM / Erstauswertung "Cottbus Nazifrei!" PDF Drucken E-Mail
Artikel - Kurzmeldungen
PRESSESPIEGEL: Inforiot + Fotos | LR1 | LR2 | LR3 | LR4 | LR5 | LR6 | LR7 | MAZ | RBB | PNN | ND ...
+ Breites Bündnis protestiert mit Frühstück, Demonstration und Sitzblockaden + Polizei setzt Aufzug der Neonazis mit Gewalt durch + Kritik an Einsatzkräften der Polizei

Am 12. Mai gab es anlässlich eines Neonaziaufmarsches der NPD einen Aktionstag unter dem Motto “Grenzenlos leben ohne Nazis”. Darunter fielen zahlreiche Proteste und Aktionen sowieneun Sitzblockaden. Den nach Polizeiangben 100 Neonazis standen mehr als 700 Protestierende entgegen. Der Tag begann mit einem interkulturellen Bürgerfrühstück im Brunschwigpark,welches im Anschluss zu einer Demonstration durch den Cottbuser Stadtteil Ströbitz wurde. Auf der Demonstartion sprachen u.a. Beate Klarsfeld, die Bildungsministerin Martina Münch und eine Vertreterin eines internationalen Studiengangs an der BTU Cottbus. Der Tag endete mit einem kleinen Straßenfest. Cottbus Nazifrei! ist mit den Protesten zufrieden, kritisiert aber dieunangemessen Aktionen der Polizei.

Der Aktionstag “Gernzenlos leben ohne Nazis”, zu dem unter anderem der “Cottbuser Aufbruch” und das Bündnis “Cottbus Nazifrei!” aufgerufen hatten, begann mit einem Akt der Solidarität: solidarisch wurde das Essen im Brunschwigpark auf einem Buffet geteilt, u.a. mit internationalen Studierenden der BTU Cottbus. Auf der Kundgebung dort wurden verschiedene Reden, z.B. von der investigativen Journalistin Beate Klarsfeld gehalten, die in der Bundesrepublik zahlreiche Altnazis enttarnt hatte. Klarsfeld warnte vor der NPD und sprach sich mit Nachdruck für ein Verbot der Partei aus. Eine Vertreterin des internationalen Studiengangs ERM der BTU Cottbus schilderte die Situation ihrer Komilitonen, die sich im Alltag bedroht fühlen. Unterstützung gab es auch vom Bündnis “Kein Ort für Nazis”, das eigens aus Frankfurt (Oder) angereist war, um gemeinsam mit den Cottbusern zu protestieren.

Der Demonstrationszug mit rund 700 Teilnehmenden setze sich dann in Richtung Bahnhof in Bewegung. Als der Demonstrationszug den Spreewaldbahnhof erreichte wurde die Kreuzung vor dem Hinterausgang des Hauptbahnhofs durch mehr als 400 Menschen blockiert. Nach mehr als einer Stunde wurden die Umherstehenden Zeuge, wie die Polizei rund 90 Neonazis den Weg frei machte und unter ihren Augen über den Bürgersteig hinter einer Bushaltestelle an den Blockaden vorbei führte.

“Das Handeln der Polizei war reine Provokation. Sie hätte das Häufchen zugereister Ewiggestriger in die Züge bringen und nach Hause schicken sollen”, so Sonja Newiak (60) und Mitglied des Sprecher*innenrates von Cottbus Nazifrei! . “Gegen den Neonaziaufmarsch am 12. Mai haben zwei große Bündnisse mit unterschiedlichsten Organisationen mobilisiert. Dennoch setze die Polizei unter den Augen von Familien und Kindern den Aufmarsch einer Partei durch, welche die Meinungsfreiheit abschaffen will! Mit unseren Protesten haben wir aber ein deutliches Zeichen gesetzt, dass wir den Nazis die Straßen nicht überlassen.” Der Demonstrationszug der Neonazis wurde mehrfach umgeleitet, dauerte 5 Stunden und oftmals musste die Neonazis tatenlos herum stehen.

Doch die Protestierenden wurde nicht müde und starteten immer neue Blockadeversuche entlang der Aufmarschroute der Neonazis. z.B. mit mehr als 150 Menschen auf der Sandower Brücke.  Unter anderem wurde versucht den Zugang zur Oberkirche zu blockieren, da dort die erste  Kundgebung stattfinden sollte. Dann erfolgten Blockaden mit bis zu 200 Teilnehmer auf den strategisch wichtigen Spreebrücken.  Insgesamt fanden acht Blockaden in der Cottbuser Innenstadt statt. Als die Nazidemonstration über die Sandower Straße auf die besetzte Brücke zukam, eskalierte die Situation: Neonazis zündeten Böller und versuchten, diese in Richtung der Blockierenden zu werfen – daraufhin schlugen Ordner der NPD auf Teilnehmer der eigenen Demonstration ein. Die Blockade dagegen hielt stand, weshalb die Polizei die Route verkürzte und den Aufzug der Neonazis auf der Altstadtseite in Richtung Franz-Mehring Straße weiterleitete. Dort war bereits die zweite Blockade errichtet, welche die Polizei räumte. Daraufhin formierte sich auf der Franz Mehring Straße, Höhe Briesmannstraße eine weitere Sitzblockade  von 30 Protestierenden. Diese wurde vor den Augen eines städtischen Sozialarbeiters unter der Anwendung von Tritten, Schmerzgriffen, Würgen und Fauststößen geräumt. Trotz friedlicher Sitzblockaden war die Lage in der Stadt angespannt. “Cottbus Nazifrei!” liegen Gedächtnisprotokolle von Augenzeugen vor, die detailliert beschreiben, wie sich drei Polizisten an einen jungen Mann heran schleichen und diesen hinterrücks brutal zu Boden zwingen.

Das unangemessene Vorgehen der Polizei mag auch an der Art der eingesetzten Beamten liegen. Vielerorts wurden Kräfte der Beweissicherungs- und  Festnahmeeinheiten (BFE) aus Sachsen und Rheinland-Pfalz eingesetzt, deren Aufgabe gerade nicht in der Deeskalation besteht. Hierzu Sascha Kahle von Cottbus Nazifrei!: “Ich verstehe nicht, warum solche Prügelpolizisten eingesetzt wurden, die BFE-Einheiten reagierten unangemessen und unprofessionell. Die Blockaden von “Cottbus Nazifrei!” verliefen immer friedlich! Wir haben stets betont, dass wir einen gewaltfreien Aktionskonsens haben und dass von uns keine Eskalation ausgehen wird! Daran haben wir uns auch dieses Mal gehalten! Das Vorgehen der Polizei war völlig unangemessen und inakzeptabel! Wir möchten uns bei den Blockiererinnen für ihr besonnenes Verhalten bedanken und freuen uns, dass sie trotz der angespannten Lage immer wieder mutig und entschlossen gehandelt haben.”

Frustriert von den Verzögerungen und Umleitungen, gelang es einem Neonazi-Schlägertrupp, den NPD-Aufmarsch zu verlassen und sich frei durch die Innenstadt zu bewegen. Dabei kam es zu einem weiteren Übergriff von Seiten der Neonazis. “Nationalsozialismus”  rief einer der Sprecher auf der Neonazis-Kundgebung dann später auch in der  Franz-Mehring-Str. kurz vor dem Spremberger Turm und offenbarte  damit  die  Ideologie der NPD – er korrigierte dann schnell auf  “Nationaler Sozialismus”.

Cottbus Nazifrei! liegen derzeit bereits Fotoaufnahmen zu Anwendung von Schmerzgriffen und Fußtritten gegen Protestierende vor. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt werden noch weitere Bild- und Videoaufnahmen ausgewertet. Am heutigen Abend, dem 14.05. um 20.00 Uhr findet in der Parzellenstr. 79 ein Treffen mit Volksküche statt, wo weitere Informationen zu den Vorkommnissen rund um die Proteste gesammelt werden. Cottbus Nazifrei! bittet alle, die am Samstag Zeuge oder selbst Opfer von Polizei- oder Nazigewalt geworden sind, sich zu melden. Eine E-Mail an  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. genügt.

Zum Schluß erklärt Kahle: “Trotz unschöner Szenen ziehen wir eine positive Bilanz. Wir haben den Nazis die Straßen nicht überlassen, diese konnten nur durch massiven Einsatz von Polizei demonstrieren. Nun wird es aber auch weiter darauf ankommen, positive Alternativen zu leben und auch im Alltag keinen Rassismus zu tolerieren. Besonders für Jugendliche ist sichtbar geworden, dass sie sich durch Rassismus selbst ausgrenzen. Den NPD-Kadern muss klar geworden sein, dass ihre Ideologie in Cottbus und Brandenburg auf klare Ablehnung seitens der Bevölkerung stößt.”

Weiterlesen...
 
Info-Update #2 - Aktionskarte & Flashmob gegen NPD am Freitag PDF Drucken E-Mail
Artikel - Kurzmeldungen

Neonazis fürchten derzeit eine erfolgreiche Blockade ihres Aufmarsches am Samstag. Ihre Route im Zentrum der Stadt wurde kurzzeitig durch das Ordnungsamt umgeleitet. Der (Neo)-Naziaufmarsch wird aufgrund von Baustellen im Zentrum nicht an der Stadthalle und dem Rathaus vorbeiführen. Aus Frust hat die NPD – Lausitz einen Infostand am Freitag ab 17 Uhr auf dem Stadthallenvorplatz angemeldet. „Cottbus Nazirei!“ und „Antifa Cottbus" sehen dies als eine „Warm Up“ - Möglichkeit für die Proteste am Samstag. Kommt alle zum Flashmob gegen die NPD – um 17 Uhr zur Stadthalle! Keine Homezone für Nazis, weder am Freitag noch am Samstag!

Außerdem ist die Aktionskarte für Samstag, den 12. Mai veröffentlicht. Hier findet ihr alle wichtigen Infos für erfolgreiche Proteste gegen den (Neo)-Naziaufmarsch. Die Karte wird am Samstag auch auf der Demo verteilt. Schlafplätze sind, bei Bedarf, am Infopunkt zu erfragen. Das Wetter spielt am Samstag größtenteils mit. Jedoch raten wir dazu eine (dunkle) Regenjacke mitzunehmen.

Wir sehen uns spätestens Samstag in Cottbus – (Neo)-Naziaufmarsch blockieren. Sabotieren. Verhindern! Linke Politik Verteidigen! Antifa-Bündnis-Demo / 10:30 Uhr / Brunschwigpark

ACHTUNG - NEU - ZUGVERBINDUNG FÜR BERLIN:

Abfahrt: Berlin HBF /  08:34 Uhr / Gleis 12 - Ankunft: Cottbus HBF / 10:02 Uhr / Gleis 2

(Kurzer Fußweg von 10 Min. zum Auftaktort Brunschwigpark)

 
Info-Update #1 - 12. Mai Naziaufmarsch verhindern! PDF Drucken E-Mail
Artikel - Kurzmeldungen

Nur noch zwei Tage bis zum (Neo)-Naziaufmarsch in Cottbus! Die Vorbereitungen sind fast abgeschlossen. Gegen den zweiten (Neo)-Naziaufmarsch im Jahr 2012 gab es eine überregionale Mobilisierung in Form einer Infotour der Antifa Cottbus durch mehrere Städte. Es freut uns, dass am kommenden Samstag auch Busse mit Antifaschist_Innen aus anderen Städten nach Cottbus anreisen werden. In Dresden gibt es sogar eigene Plakate für die Proteste in Cottbus. Derweil fallen Neonazis und Polizei durch hohe Aktivitäten auf. Neben unterschiedlichsten zivilen Polizei-Streifen, sind auch die lokalen Neonazis verärgert. Vor einigen Tagen klauten diese an einem linken Hausprojekt ein Schild und versuchen im Stadtgebiet Antifa-Plakate abzureißen.

Der Aufmarsch der (Neo)-Nazis soll am Samstag, den 12. Mai ab 12 Uhr vom Hauptbahnhof (Ausgang „Spreewald-Bahnhof“) beginnen. Wie schon zuletzt am 15. Februar werden vom Bündnis „Cottbus Nazifrei!“ und der „Antifa Cottbus“ erneut massenhafte (Sitz)-Blockaden angekündigt. Auch die als „Nazijägerin“ bekannte Beate Klarsfeld sprach sich für eine Teilnahme an Protesten in Cottbus aus. Eine Aktionskarte mit allen Infos wird am Donnerstag veröffentlicht.

Der Aktionstag beginnt um 9:00 Uhr mit einem multikulturellen DIY Frühstück im Brunschwigpark. Der Park ist auch der Auftaktort der antifaschistischen Bündnis-Demo von „Cottbus Nazifrei!“ und der Antifa Cottbus um 10:30 Uhr und zugleich der Treffpunkt von Blockier_Innen. Die Neonazis werden versuchen gegen 12 Uhr vom „Spreewald-Bahnhof“ ihre Route durch die Innenstadt zu marschieren. Unweit des Startpunkt der Neonazis wird es den Tag über ein selbstorganisiertes Straßenfest geben. Für ein Abend-Programm haben sich alternative Locations zusammen geschlossen, um unter dem Motto „Achse des Bösen“ ein Kulturangebot zu schaffen. Die möglichst, erfolgreiche, Blockade des (Neo)-Naziaufmarsches soll gefeiert werden!

Darüber hinaus fand am 8. Mai 2012, dem 67. Jahrestag der Befreiung vom Hitler-Faschismus, in Cottbus eine Gedenkdemonstration kommunistischer Gruppen und Parteien statt. Ab 17 Uhr versammelten sich mehr als 70 Teilnehmer_Innen zur Kundgebung auf dem Stadthallenvorplatz. Mehrmals versuchten Neonazis aus dem Spektrum des Kreisverbands der NPD-Lausitz am Auftaktort der Veranstaltung teilzunehmen, was jedoch durch engagierte Antifaschist_Innen und die anrückende Polizei verhindert wurde. Pünktlich gegen 18 Uhr startete der Demonstrationszug Richtung Nordfriedhof zum Denkmal gefallener Sowjet-Soldat_Innen, an welchen im Anschluss neben einer Gedenkminute auch Kränze und Blumen niedergelegt wurden.

Antifaschistische Strukturen zeigten sich im Verlauf der Demonstration auf Dächern und Häusern solidarisch und mobilisierten zu kommenden Protesten gegen den Naziaufmarsch am 12. Mai in Cottbus. Auf einem Dach wurden zwei Transparente entrollt und ein Redebeitrag zum Thema „Revolutionärer Antifaschismus“ verlesen. Aus einem weiteren Haus wurde ein Transparent mit der Friedenstaube und dem Spruch „Schwerter zu Flugscharen“ ausgerollt. (Fotos: http://www.flickr.com/photos/63402479@N08/sets/72157629649527468/)

Kommt alle am Samstag, den 12. Mai nach Cottbus! Gemeinsam den Naziaufmarsch sabotieren. Blockieren. Verhindern! Linke Politik verteidigen! Antifa-Bündnis-Demo 10:30 Uhr – Brunschwigpark!

 
Don´t miss it: Infoveranstaltung in deiner Stadt

24.04.12 Potsdam - 19 Uhr - Antifaschistisches Pressearchiv Potsdam - Zeppelinstraße 25

28.04.12Frankurt (Oder) - 18 Uhr - Garage/Kontaktladen - Berliner-Straße 24

02.05.12Finsterwalde - 19 Uhr - Infocafe in der L86 - Leipzigerstraße 86

03.05.12Dresden - 20 Uhr - AZ Conni - Rudolf-Leonhard-Straße 39

07.05.12Cottbus - 19 Uhr - quasiMONO - Erich-Weinert-Straße 2

08.05.12 - Berlin - 20 Uhr - Bandito Rosso - Lottumstr. 10a

09.05.12 - Leipzig - 18 Uhr - Fischladen - Wolfgang-Heinze-Straße 22

"Die Info- und Mobilisierungsveranstaltung thematisiert den (Neo)-Naziaufmarsch am 12. Mai in Cottbus und die damit in Verbindung stehende rassistische Kampagne der NPD. Des Weiteren werden vergangene und bevorstehende Proteste gegen rechte Aufmärsche sowie Hintergrundinformationen zu rechten Strukturen in der Region präsentiert. Außerdem sollen gemeinsame Anreisemöglichkeiten zu Protesten nach Cottbus diskutiert werden. Alle Infos unter: www.antifa-cottbus.de"


 

 
»The harder they come, the harder they fall« Drucken E-Mail
Pressemitteilung
Aufruf zu Protesten gegen (Neo)-Naziaufmarsch am 12. Mai in Cottbus & Hintergrundartikel über rechte Strukturen

Am Samstag, den 12. Mai soll in Cottbus der zweite (Neo)-Naziaufmarsch des Jahres 2012 stattfinden. Schon im Februar wurden die Neonazis mit heftigen Protesten und Blockaden konfrontiert, wodurch ihr Aufzug nur mit langer Verspätung und deutlich verringerter Teilnehmerzahl die Abschlusskundgebung erreichte. Schon damals kündeten regionale Neonazis trotzig einen erneuten Versuch an. Jetzt ist bekannt, dass die NPD-Brandenburg und „Freie Kräfte“ am 12. Mai ab 12 Uhr vom Hauptbahnhof aus durch die Cottbuser Innenstadt marschieren wollen. Anlass dafür ist die bundesweite „Raus-aus-dem-Euro-Kampagne“ der NPD. Von Seiten des Bündnis „Cottbus Nazifrei!“ sind wieder Blockaden angekündigt.

Die rassistische Kampagne führte bisher durch einige kleinere brandenburgische Städte. Mit mäßigem Erfolg: Mehrere Aufmärsche konnten mittels zivilen Ungehorsam und entschlossenem Handeln erfolgreich verhindert werden. An diese Erfolge wollen wir anknüpfen. Cottbus ist die zweitgrößte Stadt Brandenburgs und somit ein relevanter Aufmarschort. In den letzten Jahren wurde den Neonazis konsequent Widerstand entgegengestellt und für viel Frustration gesorgt. Lasst uns gemeinsam auch am 12. Mai auf die Straße gehen! [...]

Weiterlesen...
 
12.MAI.CB: Naziaufmarsch blockieren, sabotieren, verhindern! PDF Drucken E-Mail

[WEITERE FOTOS UNTER ANTIFAPHOTOARCHIV AUF FLICKR]

Die NPD-Lausitz unter Ronny Zasowk und „Freien Kräften“ haben für Samstag den 12. Mai 2012 eine Demonstration angemeldet. Unter dem Motto „Wir arbeiten – Brüssel kassiert! Raus aus dem Euro!“ wollen Neonazis durch die Cottbuser Innenstadt marschieren. Dies gilt es kollektiv und entschlossen zu verhindern!

Erst kürzlich, am 15.02.2012, dem Jahrestag der Zerstörung kriegswichtiger Infrastruktur in Cottbus, versuchten regionale Neonazis erneut ihre geschichtsrevisionistische Ideologie auf die Straße zu tragen. Mit mäßigen Erfolg: nicht mehr als 180 Neonazis kamen zum Aufmarsch, dessen Verlauf von 7 Blockaden massiv gestört wurde. Wobei mehr als 1500 Menschen an Gegenprotesten teilnahmen und 500 an den Sitzblockaden des Bündnis „Cottbus Nazifrei!“. Der Aufmarsch der Neonazis konnte nur durch wiederholte Polizeiwillkür gegen Blockierer_Innen und eine Ersatzroute mit starker Verspätung durchgesetzt werden. Lediglich 50 Neonazis erreichten Stunden später ihren Abschlussort. [...]

Weiterlesen...
 
22.03. - Infoveranstaltung zu "M31" in Cottbus PDF Drucken E-Mail
Mit einem europaweiten antikapitalistischen Aktionstag wollen linke Gruppen aus verschiedenen europäischen Ländern gegen die vornehmlich von Deutschland initiierte europäische Krisenpolitik auf die Straße gehen. Damit könnte erstmals ein gemeinsamer Widerstand gegen eine Politik Gestalt annehmen, die an der europäischen Peripherie immer mehr Menschen in die Armut treibt. Weil der Sozialchauvinismus gepaarte Untertanengeist in Deutschland besonders groß ist , wurde hierzulande der Niedriglohnsektor weitgehend reibungslos durchgesetzt und soll jetzt in den gesamten EU-Raum exportiert werden. Auf der Veranstaltung werden die politischen Hintergründe des Aktionstages M31 erläutert, die in Frankfurt geplante Aktion vorgestellt und Buskarten für die Fahrt von Berlin nach Frankfurt für 20 Euro erworben werden. Vielleicht kann auch noch diskutiert werden, ob es Möglichkeiten gibt, den Widerstandsprozess über den März hinaus lebendig zu halten.

Der Referent ist Journalist und im Berliner M31-Bündnis aktiv.

Weitere Infos zu "M31 - european day of action against capitalism": march31.net/de | m31berlin.blogsport.de

INFOVERANSTALTUNG: 22.03.2012 / 19 UHR / QUASIMONO

 
Infoveranstaltung: "24.03.: Kein Ort für Nazis - Frankfurt/Oder" PDF Drucken E-Mail
Artikel - Kurzmeldungen
Neonazis wollen in Frankfurt (Oder) am 24. März aufmarschieren. Wir stellen uns dem entschlossen entgegen!

Mit der Demonstration unter dem Motto “Raus aus der EU und Grenzen dicht!” versuchen die Neonazis, Ressentiments gegenüber Europa und vor allem gegenüber Polen aufzugreifen und Ängste zu schüren. Hinzu kommt, dass im Aufruf der Demonstration der Nationalsozialismus verherrlicht wird.

Rassistischen Vorurteilen muss ein deutliches Zeichen der Solidarität entgegengesetzt werden!

[MOBI-VIDEO] | [JINGLE] | MEHR INFOS UNTER: www.kein-ort-fuer-nazis.de

(Eine gemeinsame Anreise aus Cottbus wird derzeit organisiert)


INFOVERANSTALTUNG COTTBUS: 13.03.12 · 19:30 UHR · QUASIMONO

Weiterlesen...
 


JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL